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Details

Ein Klavierkonzert vom "Popstar" des 19. Jahrhunderts - Franz Liszt

Wie seine "Sinfonischen Dichtungen" haben auch Liszts Klavierkonzerte nur jeweils einen Satz, was ungewöhnlich ist. Bei der Uraufführung 1855 in Weimar spielte Liszt den Klavierpart selber, sein Komponistenfreund Hector Berlioz war der Dirigent. Kraftvolle Akkorde von Streichern und Bläsern eröffnen das Stück mit dem kämpferischen Hauptthema. Das Klavier nimmt dieses Thema auf und führt es mit donnernden Oktavsprüngen weiter. Empfindungsvolle, zum Teil sogar zarte Passagen erklingen im Mittelteil und bereiten das Finale vor: Beherrscht vom kraftvollen Hauptthema des Anfangs entwickelt sich ein Marsch, dessen Intensität vom Orchester immer weiter gesteigert wird. Mit einem weiteren furiosen Einsatz des Klaviers endet das Stück.

Zu Beginn "stürzt" der Pianist eine Treppe hinunter - Ein genialer Einfall des jungen Grieg

Der Beginn des Konzerts überrascht: Diese abwärtsgerichteten Akkorde des Klaviers - wie bei einem Treppensturz - kommen unerwartet und sind doch eine der bekanntesten Passagen der klassischen Musik. Ein genialer Einfall des norwegischen Komponisten, der das Stück 1868, im Alter von fünfundzwanzig Jahren fertigstellte. Grieg war der erste skandinavische Komponist, der Folkloreelemente seiner Heimat in der Kunstmusik verarbeitete. Ein besonders schönes Beispiel dafür ist der dritte Satz: Nach einer kurzen Orchestereinleitung trägt das Orchester das Hauptmotiv im Rhythmus eines Hallings vor, einem norwegischen Tanz, den Grieg besonders mochte.

Der Komponist hatte das Konzert auch für sich selbst geschrieben um damit als Pianist zu brillieren. Arthur Rubinstein führt uns in diese Zeit zurück und interpretiert das Werk als großes Virtuosenstück. Feurig, mit großem Ton und jugendlichem Schwung spielt er dieses ewig junge Stück eines jungen Komponisten. 

Schumanns Kampf um seine Frau Clara

Typisch für Schumanns Kompositionen ist die Auseinandersetzung zweier gegensätzlicher Charaktere, dem kämpferischen Florestan und dem träumerischen Eusebius. Diesem Grundprinzip bleibt der Komponist auch in seinem Klavierkonzert treu, das 1845 in Dresden mit Clara Schumann als Solistin uraufgeführt wurde.

Der kämpferische Florestan eröffnet das Konzert mit einer vorwärtsstürmenden Akkordfolge des Klaviers. Später kommen sehnsuchtsvolle Motive hinzu, die in schwärmerisch verträumten Bildern Schumanns Sehnsucht nach seiner geliebten Clara schildern. Im langsamen zweiten Satz wird im zarten Wechselspiel zwischen Klavier, Holzbläsern, Horn und Streichern die Geliebte beschrieben. Optimistisch endet dieser Satz und geht ohne Pause in den Schlußsatz über. Schwungvolles Spiel von Klavier und Orchester werden hier immer weiter gesteigert, mit fantasievollem Spiel des Soloinstruments geschmückt und zu einem kraftvollen furiosen und jubelndem Finale geführt.  

Zusatzinformation

Künstler Arthur Rubinstein, Symphony of the Air, ALFRED WALLENSTEIN

Arthur Rubinstein, RCA Victor Symphony Orchestra, JOSEF KRIPS (Schumann)

Komponist Liszt, Franz (1811 - 1886)
Werk Klavierkonzert Nr. 1 in Es-Dur, Piano Concerto No. 1 in E flat major and others
Edition 101 Classics Collection
Epoche Romantik
Auszeichnungen, Referenzen SCHUMANN: Klassik-Kanon (Fono Forum)