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Details

In der Ouvertüre der "ersten deutschen Nationaloper" ist schon die Handlung der ganzen Oper enthalten

Der junge Jäger schießt, wie durch ein Wunder wird seine Geliebte verschont und der Schurke wird tödlich getroffen. Das ist die Schlüsselszene der alten Volkssage "Der Freischütz". Im Sommer 1810 wurde Carl Maria von Weber auf diese Geschichte aufmerksam und er erkannte sofort die Eignung des Stoffes für eine Oper. Geheimnisvolle unheimliche Töne tiefer Streicher zu Beginn als Synonym für die Geisterwelt des Waldes, der Einsatz von Hörnern zur Charakterisierung des fröhlichen Jägerlebens und weitere "Kopplungen" von Instrumenten und Charakteren geben in der Ouvertüre gewissermaßen eine Kurzfassung der Oper. Da die gleichen Zuweisungen auch im weiteren Verlauf der Oper verwendet werden, wird der Hörer somit vom Komponisten "geführt".  Diese Form der Ouvertüre wird von nun an beispielgebend sein. Richard Wagner wird später die Kopplung von Instrumenten und Charakteren für seine "Leitmotivtechnik" verwenden. Darüber hinaus ist das alles meisterhaft vom Komponisten orchestriert worden. Weber feilte viele Jahre an den Details, so dass sich die Fertigstellung immer wieder verzögerte. Am 18. Juni 1821 war es dann soweit. Der Freischütz wurde im Königlichen Schauspielhaus Berlin mit triumphalem Erfolg uraufgeführt.

"Gerade die „Wolfsschlucht“-Szene bekommt durch die Konzentration auf die Musik eine berstende Spannung. Faszinierend die Begegnung zwischen Samiel (Fritz Hoppe) mit dem Kaspar von Karl Christian Kohn, der zwar nicht viel „Gesicht in der Stimme“ hat, wohl aber Energie und Furor. Erneut überzeugt Elisabeth Grümmer durch ihre flutende Tongebung, ihre expansive Phrasierung und die Fähigkeit, die seelischen Regungen in den Farben der Stimme zu spiegeln. Die ambivalente Figur des ich-schwachen Max hat in Rudolf Schock den eindringlichsten Darsteller gefunden, dem es beinahe gelingt, selbst das leidige Aspirieren als Mittel des Ausdrucks einzusetzen. Auch Ännchen hat in der wundervoll artikulierenden und glockenhaft singenden Lisa Otto eine ideale Interpretin gefunden" (Jürgen Kesting, Fono Forum 03/2015)

 

Zusatzinformation

Künstler Elisabeth Grümmer, Rudolf Schock, Hermann Prey, Gottlob Frick, Lisa Otto, Berliner Philharmoniker, Chor der Deutschen Oper Berlin, JOSEPH KEILBERTH
Komponist Weber, Carl Maria von (1786 - 1826)
Werk Der Freischütz (Highlights)
Edition 101 Classics Collection
Epoche Romantik
Auszeichnungen, Referenzen Grand Prix du Disque