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Details

Sinfonie Nr. 3: Herbe schottische Klänge mit einem grandiosen und kriegerischen Finale

"Ich glaube, ich habe heut da den Anfang meiner schottischen Sinfonie gefunden" schrieb Felix Mendelssohn nach einem Besuch des Schlosses Holyrood in Edinburgh 1829. Doch er arbeitete noch lang an diesem Stück bis er selbst die Uraufführung 1842 in Leipzig dirigieren konnte. Der erste Satz beginnt in dunklen Farben, gewissermaßen nebelverhangen, wie das typische schottische Bergklima. Später kommt es zu dramatischen Ausbrüchen und einer Schilderung von Gewitter und Sturm. Volkstümliche Klänge, die an Dudelsäcken erinnern, begegnen uns im zweiten Satz. Satz drei ist durch liebliche und liedhafte Melodien geprägt. Ähnlich wie im ersten Satz wird es im Schlußsatz wieder dramatischer. Geradezu kriegerisch ("guerriero" in der Satzbezeichnung) ist die  Stimmung in vielen Passagen bis ein großer Siegeslauf mit grandiosem Triumph die Sinfonie beschließt.

Sinfonie Nr. 4: Mendelssohns "Italienische Sinfonie" heiter und temperamentvoll 

Als Mendelssohn 1830 zu einer Bildungsreise nach Italien aufbrach, diente ihm Goethes "Italienische Reise"als literarischer Reiseführer. Schon bald wurde Mendelssohn klar, daß er die Eindrücke der Reise musikalisch verarbeiten würde und so entstand seine 4. Sinfonie, deshalb auch bekannt als "Italienische Sinfonie". Diese Sinfonie ist eines der am meistgespielten Werke Mendelssohns und zeichnet sich durch eine Besonderheit aus: Sie beginnt in einer hellen Dur-Tonart und endet im dunklen Moll. Beschwingt geht es sofort in den ersten Satz. Spritzige temperamentvolle Melodien und Rhythmen suggerieren südländisches pulsierendes Leben. Für den zweiten Satz wurde der Komponist durch eine Pilgerprozession in Neapel angeregt. Ernste und klagende Töne dominieren hier, um im dritten Satz ländlich-heiteren Melodien zu weichen. Für den Finalsatz verwendet Mendelssohn den Saltarello, einen italienischen Springtanz, der in ein Wechselbad der Gefühle führt, von sanfter und zarter Anmut zu wilden und temperamentvollen Steigerungen.

Charles Münch gilt eigentlich als Spezialist für französische Musik. Aber hier zeigt er, daß auch der Musik von Mendelssohn etwas Esprit sehr gut bekommt. Mit straffen Tempi, aber auch nuanciert schickt er das Boston Symphony Orchestra auf die Reise. Ein temperamentvolles Italienbild, immer spannend und mit einem begeisternden Schluß.

Sinfonie Nr. 5: Eine feste Burg

Zum 300. Jubiläum der Augsburger Konfession komponierte Mendelssohn 1829-1830 die Reformationssinfonie. Das festliche Werk wird mit Trompetenstößen eingeleitet. Über den heiteren zweiten und nachdenklichen dritten Satz wird im groß angelegten Schlußsatz eine mächtige Fantasie über den Choral "Eine feste Burg" entfaltet.

Zusatzinformation

Künstler Boston Symphony Orchestra, CHARLES MUNCH
Komponist Mendelssohn, Felix (1809 - 1847)
Werk Sinfonie Nr. 3 in a-moll op. 56 „Schottische“, Symphony No. 3 in A minor Op. 56

Sinfonie Nr. 4 in A-Dur op. 90, „Italienische“, Symphony No. 4 in A major Op. 90,

Sinfonie Nr. 5 in d-moll op. 107 "Reformation", Symphony No. 5 in d minor Op. 107

Edition 101 Classics Collection
Epoche Romantik
Auszeichnungen, Referenzen