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BRUCKNER Sinfonie Nr. 9 in d-moll - Philharmonisches Staatsorchester Hamburg - KEILBERTH

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DEMOTRACKS ZUM PROBEHÖREN:
Track 1 (Demo): 1. Feierlich Misterioso
Track 2 (Demo): 2. Scherzo. Bewegt lebhaft - Trio Schnell
Track 3 (Demo): 3. Langsam feierlich

Kurzübersicht

Musik-Album im MP3-Format

MP3-Bitrate: High Quality (320 kBit/s)

Bildnachweis: blasbike/Shotshop.com

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Details

Die geniale " Unvollendete" - Bruckners neunte Sinfonie, eine der kühnsten je geschaffenen Kompositionen

Während der Arbeiten am vierten Satz der Sinfonie 1896 verstarb Anton Bruckner. Der so verbliebene Torso aus drei Sätzen gehört zu den Gipfelwerken der klassischen Musik. Obwohl zu Lebzeiten oft verkannt und abgelehnt und erst im hohen Alter anerkannt, haben Bruckners sinfonische Werke einen großen Einfluß auf die Musikgeschichte. Bruckners Sinfonien kann man durchaus mit einem Hochgebirge, bestehend aus neun Gipfeln vergleichen. Die "Besteigung" dieser Gipfel ist nicht ganz einfach, aber umso überwältigender sind die Emotionen, die diese Musik hervorruft. Der erste Satz beginnt feierlich und geheimnisvoll, nach kurzem Steigerungslauf bricht das Hauptthema wie eine Urgewalt über den Hörer herein. Erleichterung bringt erst das folgende Gesangsthema, welches aber wieder abgelöst wird von sich nach oben schraubenden Dissonanzen bis zum katastrophenartigen Höhepunkt. Nach einem originellen Beginn des zweiten Satzes mit Pizzicati (Streicher zupfen die Saiten mit ihren Fingern) überrascht Bruckner mit einer rythmischen, melodischen, aber auch bizarren Klangpalette. Der dritte Satz, das langsame, feierliche Adagio, kann als Bruckners "Abschied vom Leben" verstanden werden. Hier zitiert Bruckner aus einigen seiner vorherigen Werke. Leise beginnend steigt die Musik ein letztes Mal empor, bevor der Satz mit einem beseelten Abgesang ausklingt.

"Das Staatsorchester Hamburg läßt sich von Keilberths kundiger Hand führen, wahrt immer Klangschönheit und Reinheit, die der weihevolle Charakter der Bruckner-Symphonien bei aller Dramatik zu beanspruchen hat. Wenn man an den samtenen Streicherklang der Wiener denkt, wirken die gesanglichen Pianopartien aus Hamburg etwas kühler. Im herrlichen Dur-Schluß atmen die Geigen beruhigend-beruhigt, und die Hörner singen in abgeklärter Zufriedenheit die letzte Melodie, die ,,dem lieben Gott geweiht" ist." (Erwin Dumbser, FONO FORUM)

Zusatzinformation

Künstler Philharmonisches Staatsorchester Hamburg - JOSEPH KEILBERTH
Komponist Bruckner, Anton (1824 - 1896)
Werk Sinfonie Nr. 9 in d-moll, Symphony No. 9 in D minor
Edition 101 Classics Collection
Epoche Romantik
Auszeichnungen, Referenzen