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BORODIN Masterworks - L' Orchestre de la Suisse Romande - ERNEST ANSERMET u. a.

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DEMOTRACKS ZUM PROBEHÖREN:
Track 1 (Demo): Sinfonie Nr. 2, 1. Allegro
Track 2 (Demo): 2. Scherzo, Prestissimo
Track 3-4 (Demo): 3. Andante & 4. Finale, Allegro
Track 5 (Demo): Sinfonie Nr. 3, 1. Moderato assai
Track 6 (Demo): 2. Scherzo. Vivo - Trio. Moderato
Track 7 (Demo): Steppenskizze
Track 8 (Demo): Polowetzer Tänze

Kurzübersicht

Musik-Album im MP3-Format
MP3-Bitrate: High Quality (besser als 220 kbit/s)

Bildnachweis: MadrugadaVerde/Shotshop.com

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Details

Sinfonie Nr. 2: Russische Helden

Für die Komposition seiner kurzen zweiten Sinfonie benötigte Alexander Borodin sieben Jahre, was nicht verwunderlich ist, war er im Hauptberuf doch Chemieprofessor und konnte nur in der Freizeit komponieren. Die Handlung seiner zeitgleich entstandenen  Oper "Fürst Igor" inspirierte ihn in dieser Sinfonie zu volkstümlich-russischen Themen.  Der russische Musikkritiker Wladimir Stassow berichtete "Borodin selbst erzählte mir mehrmals, dass er im Adagio die Figur des Bajan darstellen wollte, im ersten Satz eine Versammlung russischer Helden und im Finale die Szene eines Gelages der Helden."

1877 fand die Uraufführung in Sankt Petersburg statt.

Polowetzer Tänze: Hinreißende wilde und ungezügelte Klänge

Die Polowetzer Tänze gehören zu Borodins Oper "Fürst Igor". Aufgrund der originellen, kontrastierenden Themen und der meisterhafter Orchestrierung haben die Tänze aber als eigenes Werk Zugang in das Konzertrepertoire gefunden. In den Tänzen wird folgende Situation der Opernhandlung aus dem mitteralterlichen Russland beschrieben:

Zusammen mit dem orientalischen Polowetzen-Khan tritt der gefangengehaltende russische Fürst Igor aus seinem Zelt. Beide lauschen einem melancholischen Lied singender Sklaven, die von ihrer fernen Heimat träumen. Sklavinnen beginnen einen temperamentvollen orientalischen Tanz. Darauf folgt der dramatische Höhepunkt der Komposition: Der Tanz der Männer mit wilden rhythmischen Ausbrüchen der Tuba und des gesamten Orchesters. Der anschließende Tanz der Knaben gerät leicht und ungezwungen und mündet in das wilde, ungezügelte Finale, bei dem alle in einem sich steigernden Tempo tanzen bis zum jubelnden Schluss.

Borodin verstarb vor Fertigstellung der Oper. Nikolai Rimsky-Korsakow und Alexander Glasunow vervollständigten die Oper, die 1890 in Sankt Petersburg uraufgeführt wurde.

 

 

 

 

Zusatzinformation

Künstler L' Orchestre de la Suisse Romande - ERNEST ANSERMET (Sinfonien)

Royal Philharmonic Orchestra - GEORGES PRETRE (Polowetzer Tänze, Eine Steppenskizze aus Mittelasien)

Komponist Borodin, Alexander (1833 - 1887)
Werk Sinfonie Nr. 2 in h-moll; Symphony No. 2 in B minor

Sinfonie Nr. 3 in a-moll; Symphony No. 3 in A minor

Eine Steppenskizze aus Mittelasien, In the Steppes of Central Asia

Polowetzer Tänze, Danses Polovtiennes, Polovetsian Dances

Edition 101 Classics Collection
Epoche Romantik
Auszeichnungen, Referenzen