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Details

Im Zentrum der klassischen Musik

Wenn man die gesamte jemals komponierte klassische Musik betrachtet, haben Beethovens neun Sinfonien die wohl größte anhaltende Wirkung erreicht. Seit rd. zweihundert Jahren gehören sie zum festen viel gespielten Repertoire der Konzerthäuser. Und jeder Dirigent, der etwas auf sich hält, hat sie zumindest einmal auf Tonträger eingespielt. Unter der Vielzahl an Aufnahmen kommt der mit RENÉ LEIBOWITZ eine besonders hohe Bedeutung zu:

"Leibowitz machte mit seiner Einspielung deutlich, wie atemberaubend wild und energiegeladen die Symphonien in den kritisch hinterfragten, originalen Metronomangaben klingen können – klar und unprätenziös, dennoch mit einem geladenen dramatischen Ton ... Wie elektrisiert erklingt die Fünfte, flüssig entspannt und wunderbar poetisch die Pastorale. Theodor Adorno, der nur äußerst selten Schallplattenkritiken schrieb, fand in der Leibowitz-Aufnahme „das paradoxe Ideal strengster Objektivität bei äußerster Differenziertheit" verwirklicht und lobte die „Entrümpelung" der Symphonien, ihre Befreiung „vom Schmutz, der als Spur des Dirigentenexhibitionismus über mehr als hundert Jahre sich darauf abgesetzt hat"  (arte tv). 

Sinfonie Nr.  1:

Lebensfreude, Energie, Humor - ein heiteres und strahlendes Werk des Bonner Meisters. Hörner- und Trompetenfanfaren am Schluß geben einen Vorgeschmack auf Beethovens spätere Siegessinfonien. 1799-1800 komponiert, die Uraufführung war 1800 in Wien unter Beethovens Leitung

Sinfonie Nr.  2:

Eine lebensbejahende, optimistische Sinfonie, in der Beethoven dem Schicksal seiner beginnenden Taubheit trotzt. 1801-1802 komponiert, Uraufführung am 5. April 1803 in Wien unter Beethovens Leitung.

Sinfonie Nr.  3:

Die "Eroica" - Beethovens gewaltige Helden-Sinfonie mit einem großartigen und ergreifenden Trauermarsch im zweiten Satz für die Opfer des Befreiungskampfes. 1803-1804 komponiert, wollte Beethoven diese Sinfonie ursprünglich Napoleon widmen, der für ihn damals der Repräsentant des fortschrittlichen republikanischen Europas war. Als sich 1804 aber Napoleon selbst zum Kaiser krönte, war Beethoven sehr enttäuscht. Er widerruf die Widmung mit den Worten „Ist der auch nicht anders, wie ein gewöhnlicher Mensch! Nun wird er auch alle Menschenrechte mit Füßen treten, nur seinem Ehrgeize frönen; er wird sich nun höher, wie alle Anderen stellen, ein Tyrann werden!“: 1806 nannte er seine 3. Sinfonie nun „Sinfonie, komponiert um das Andenken eines großen Mannes zu feiern“. Sie trug die Überschrift „Heroische Sinfonie“ (= Eroica).

Sinfonie Nr. 4:

1806 unterbrach Beethoven die Kompositionsarbeit an seiner fünften Sinfonie, die später als "Schicksals-Sinfonie" Furore machen sollte. Der Grund war seine Liebe zur Comtesse Josephine Brunsvik. Auch wenn aufgrund der Standesunterschiede diese Verbindung keine Zukunft hatte, bescherte sie Beethoven eine heitere und glückliche Zeit und uns dieses idyllische und heitere Werk. Langsam, fast gehemmt tastet sich das Orchester bis zum Hauptthema vor, ein geheimnisvoller Beginn in dieser mit vielen Überraschungen gespickten unterhaltsamen Sinfonie. Die Uraufführung war 1807 in Wien unter Beethovens Leitung.

Sinfonie Nr. 5:

Der Mensch kann das Schicksal bezwingen - eines der populärsten Werke der Klassik in Otto Klemperers optimistischer Interpretation. Ohne Zweifel ist Beethovens "Schicksalssinfonie" eine der berühmtesten Sinfonien aller Zeiten. "Es klopft das Schicksal an die Pforte" war seine Erklärung für das pochende Kopfmotiv zu Beginn des ersten Satzes. "Schicksal" ist für Beethoven nicht vorherbestimmt, sondern vom Menschen selber zu gestalten. Bei der Uraufführung am 22. Dezember 1808 verschlug dieses neuartige Motiv den wenigen frierenden Zuhörern im (ungeheizten!) Theater an der Wien buchstäblich die Sprache. 

Zusatzinformation

Künstler Royal Philharmonic Orchestra, RENÉ LEIBOWITZ
Komponist Beethoven, Ludwig van (1770 - 1827)
Werk Sinfonien Nr. 1 - 5, Symphonies No. 1 -5
Edition 101 Classics Collection
Epoche Wiener Klassik & Vorklassik
Auszeichnungen, Referenzen